Martha Jungwirth

Martha Jungwirth - Gemälde und Aquarelle
23. Februar - 28. April 2017

  • FruchtfleischFruchtfleisch
    2013
    FruchtfleischFruchtfleisch
    2013
  • Ohne TitelUntitled
    2015
    Ohne TitelUntitled
    2015
  • Fruchtfleisch 3Fruchtfleisch 3
    2012
    Fruchtfleisch 3Fruchtfleisch 3
    2012
  • Fruchtfleisch 2Fruchtfleisch 2
    2012
    Fruchtfleisch 2Fruchtfleisch 2
    2012
  • Ohne TitelUntitled
    2015
    Ohne TitelUntitled
    2015
  • Ohne TitelUntitled
    2015
    Ohne TitelUntitled
    2015
  • Der grosse RegenDer grosse regen
    1992
    Der grosse RegenDer grosse regen
    1992
  • MolosMolos
    2015
    MolosMolos
    2015
  • MolosMolos
    2014
    MolosMolos
    2014
  • SerifosSerifo
    2015
    SerifosSerifo
    2015
  • ParosParos
    2015
    ParosParos
    2015
  • BootBoot
    2015
    BootBoot
    2015
  • Ohne TitelUntitled
    2013
    Ohne TitelUntitled
    2013
  • Ohne Titeluntitled
    2013
    Ohne Titeluntitled
    2013
  • Judith und HolofernesJudith und Holofernes
    2014
    Judith und HolofernesJudith und Holofernes
    2014
  • Judith und HolofernesJudith und Holofernes
    2014
    Judith und HolofernesJudith und Holofernes
    2014
  • Perseus’ SackPerseus’ Sack
    2001
    Perseus’ SackPerseus’ Sack
    2001
  • NiemandsbuchtNiemandsbucht
    2003
    NiemandsbuchtNiemandsbucht
    2003
  • KalkwerkKalkwerk
    2003
    KalkwerkKalkwerk
    2003
  • MedusaMedusa
    2003
    MedusaMedusa
    2003
  • NiemandsbuchtNiemandsbucht
    2003
    NiemandsbuchtNiemandsbucht
    2003

Die Galerie Haas Zürich zeigt vom 23. Februar bis 28. April 2017 Bilder und Aquarelle der österreichischen Künstlerin Martha Jungwirth.

Martha Jungwirth, die 1940 in Wien geboren wurde, gilt als eine jener „wieder entdeckten“ Künstlerinnen, die zunächst ganz früh und dann erst spät ihre verdiente Aufmerksamkeit erhalten. Bereits 1961, noch bevor sie Ihr Studium an der Akademie für angewandte Kunst in Wien ( 1956 – 1963) beendet, wird sie mit dem Monsignore-Otto-Mauer-Preis in Wien geehrt. Einige weitere Preise und erste Ausstellungen folgen. Und Jungwirth ist als Mitglied der Künstlergruppe  „Wirklichkeiten“, neben 5 männlichen Kollegen, die einzige Frau, die Kunstgeschichte schreibt. Jungwirth stellt auf der Documenta 6 in Kassel aus und findet ihren eigenen gestisch-malerischen Stil, der Kraft und Konzentration mit Überschwang und Emotion verbindet. Ihr Werk bewegt sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.

Seit Ihrer Eheschließung (1969) mit dem Kunsthistoriker und Museumsmanns Alfred Schmeller (1920 – 1990), war ihr privates Glück auch ihr professionelles Handicap. Zwar stellte die Künstlerin weiter aus, doch blieb die Kunstwelt eher zögerlich wegen ihrer privaten Beziehung.

Erst in den letzten Jahren, nach dem Tod ihres Mannes,  wurde sie durch Künstlerkollegen und kundige Kuratoren wiederentdeckt und trat mit Nachdruck „auf den Plan“.

Jungwirth hat innerhalb von fünf Jahrzehnten ein großartiges Werk geschaffen, das sich am Rande der Konvention bewegt. Mögen auch ihre Mittel Öl und Aquarell eher traditionell wirken, so findet die Künstlerin in den Bildträgern Packpapier und Pappe eine ihrem Temperament entsprechende zupackende Materialität, die Freiheiten zulässt. Und in ihren Aquarellen geht es nicht nur um Farbapplikationen, sondern auch um Farbauswaschungen.

Martha Jungwirth hat stets mit der Farbe in einer sinnlichen Art agiert und gelebt, die sie selbst, ganz ihrem Wiener Naturell gemäß, so schildert:

…“ein fleck ist ein fleck ein intelligenter oder ein blöder, sonst nichts.“